Gockelausflug 2015 auf die Bengathhütte in Mellau

Wie jedes zweite Jahr ging auch unser diesjähriger Gruppenausflug auf eine Hütte, in diesem Jahr verschlug es uns auf die Hütte Bengath in Mellau. Pünktlich um halb vier traf man sich an der Gowe zur Abfahrt.

Die Bengathhütte ist eine sehr schöne abgelegene Hütte, die ein paar Überraschungen für uns bereit hatte .Bei der Ankunft an der Hütte war die Stimmung schon sehr ausgelassen und die Zimmer wie Murmelbau, Eulennest und Adlerhorst wurden bezogen. Um für warmes Wasser zu sorgen kümmerten sich zwei Mitglieder einer hiesigen Zivil- und Katastrophenschutzorganisation um das anfeuern des Warmwasser-Ofens. Leider haben sie das mit der Bedienung des Ofens nicht recht verstanden, und haben den Waschraum in eine Räucherkammer verwandelt. Nachdem die Rauchschwaden dann auch durch die Hütte waberten, meldeten sich mit lautem piepsen die Rauchmelder in der gesamten Hütte. Um einen Feuerwehreinsatz zu vermeiden informierten wir sogleich die örtliche Feuerwehr. Durch das Studieren der Bedienungsanleitung wurde dann klar, wie das Abzugsrohr geöffnet wird damit der Rauch seinen Weg findet.

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Nachdem sich alle eingerichtet hatten wurde auch schon zum Wurstsalat gerufen. Im Anschluss erläuterte das Orgateam ihr Unterhaltungsprogramm das sich über das gesamte Wochenende verteilte. Die Teilnehmer wurden in verschiedene Teams aufgeteilt und hatten als erste Aufgabe einen Fragebogen zu lösen. Den Rest des Abends verbrachte jeder wie er wollte mit den verschiedensten Spielen oder einfach nur mit palavern.

Am Samstag nach dem Frühstück, das die einen schon gegen 07:30Uhr und die letzten so gegen 12:30Uhr einnahmen, stand der „Vormittag“ und der frühe Nachmittag zur freien Verfügung. Einige nutzten dies um zu spazieren und die Gegend zu erkunden, andere legten sich in die Sonne zum Lesen und die Freunde der Eisenkugeln holten die Boulekugeln heraus. Das Terrain vor der Hütte war recht eben und somit für unsere Extrembouler ein bisschen langweilig. Daher stellten wir kurzerhand unser Können im Steinbruch nebenan unter Beweis. Hier wurden viele Partien mit diversen Steigungen (bis zu 35°), Distanzen (bis 30m) und Höhenunterschiede (ca. 6m) überwunden oder gar blind gespielt. Naja ein guter Bouler kann auf jedem Terrain spielen.

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Gegen Nachmittag wurde dann der zweite Teil des Wochenendspiels absolviert. Es galt mit Wasserbomben ca. 1 m² große Quadrate zu treffen. Je weiter das Feld entfernt war desto mehr Punkte konnte man ergattern. Abends nach dem vernichten von XXkg Spagetti wurde zu den letzten Teilen des Gemeinschaftsspiels gebeten, hier konnte sich jeder beim Lieder gurgeln und Pantomime beweisen entweder beim Darstellen oder beim Raten. Der restliche Abend klang dann wieder mit verschiedensten Spielen (Flutlicht-Boule, Monopoly, Motten……. Usw.) aus.

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Ratz fatz war dann auch schon wieder Sonntag und somit musste die Hütte wieder in Ihren Urzustand gebracht werden, wobei jeder tatkräftig geholfen hat. Zum Abschluss wurde noch einmal die Sonne und Ruhe genossen oder ein paar Eisenkugeln durch den Steinbruch geworfen.

Alles in Allem, war es eine sehr schöne Hütte. Vielen Dank noch an alle Organisatoren und an das Küchenteam für dieses schöne Wochenende, wir freuen uns schon auf die nächste Hütte in zwei Jahren.

Source: Seegockel